Offene St. Wendeler Mountainbike-Meisterschaft

Spritzige Fahrer: Den nächsten Lauf zur Offenen MTB-Meisterschaft gibt's am 30. September Foto: atb Presseartikel der SZ v. 31.08.05

Tobias Schmidt siegt mit einer Minute Vorsprung
Wenig Resoanz bei den Teilnehmerzahlen brachte der erste Lauf zur Offenen St. Wendeler Mountainbike-Meisterschaft. Das hat den Vorteil, dass auch Fahrer ohne Wettkampferfahrung Siegchancen haben.

St. Wendel. Beim ersten Lauf zur Offenen St. Wendeler Kinder-Mountainbike-Stadtmeisterschaft konnten alle Kinder von fünf bis 15 Jahre teilnehmen. Ausgeschrieben und organisiert war der Wettkampf vom RSC St. Wendel. An den Start gingen die Jüngsten ohne Rennlizenz. Der Veranstalter wollte dem Nachwuchs, auf einem Rundkurs im Wendelinuspark, auch einmal Gelegenheit geben Wettkampfluft zu schnuppern.

Gefreut hätte man sich sicherlich über eine größere Teilnehmerzahl, sagte der RSC-Vorsitzende Helmut Maue. Zu wenig Werbung im Vorfeld, kurzfristiger Termin, viele Mountainbiker noch in den Ferien oder allgemein wenig Interesse am Wettkampf könnten Gründe sein, warum am Samstag nur elf und am Sonntag nur vier Kinder am Start waren.

In der Altersklasse zwei waren acht Jungen am Start. Vorgesehen war eine Fahrzeit von 20 Minuten. Die Strecke erwies sich für die meisten schwerer als gedacht. Das Erklimmen der Trialhügel am Skaterpark, die steile Abfahrt zur Brücke an der Kletterwand und die anschließende Runde über den Reitweg zur Zufahrtstraße zum Golfplatz und über den Supermotoplatz zurück zum Skaterstadion verlangte den Elf- bis 13-Jährigen alles ab. Es siegte mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung Andre Holzer vom RSC St.Wendel gefolgt vom Zweitplatzierten Jan Phillip Fassbender aus Schiffweiler vom RF Tempo Hirzweiler und dem Drittplatzierten Joscha Kandels, RSC St. Wendel. Die weiteren Platzierungen: 4. Platz: Fabian Mailänder, RF Tempo Hirzweiler; 5. Platz: Torsten Moseler, St. Wendel; 6. Platz: Peter Schmidt, RF Tempo; 7. Platz: Fabio Di Vincenzo, RF Tempo; 8. Platz: Patrick Kreutz , St. Wendel.

Die Altersklasse eins, die 14- und 15-Jährigen, war nur mit drei Startern besetzt. Hier siegte Tobias Schmidt vom Veranstalter mit einer Minute Vorsprung, vor seinem Vereinskollegen Mathias Recktenwald und Pascal Klein, RV Schaumberg. Am Sonntag startete Hendrik Heck aus Namborn als einziger Sechsjähriger und Nino Holzer, RSC St. Wendel, als einziges Mädchen im gesamten Teilnehmerfeld, in der Altersklasse drei. Bei den Acht- bis Elfjährigen konnte Kevin Kreuz aus St. Wendel als Erstplatzierter 15 Punkte auf seinem Stadtmeisterschaftskonto verbuchen. Der zweitplatzierte Yannick Heck erhielt 13 Punkte.

Schon jetzt weist der RSC St. Wendel, trotz der geringen Teilnahme, alle Kinder und Eltern darauf hin, dass der zweite Lauf zur Offenen St. Wendeler Kinder-MTB Stadtmeisterschaft nicht wie vorgesehen am 1. Oktober, sondern bereits am 30. September am Vorabend des St. Wendeler Mountainbike-Marathon durchgeführt wird. Aufgrund des Punktewertungssystems hat jeder noch eine Chance, auch wenn er jetzt nicht am Start war. Offene Meisterschaft heißt, dass auch die Kinder, die nicht in einem Radsportverein sind, die Gelegenheit zum Schnuppern erhalten sollen. red

Belächelte Akrobaten auf zwei Rädern

Dass sich Tretroller-Fahrer Michael Spinka bei dieser Abfahrt im Wendelinuspark selbst auf dem Fuß steht, ist nicht schlimm. Das gehört zur Technik. Und davon müssen die Tretroller-Asse einiges haben, wenn sie mit 60 Stundenkilometern über die Strecke gehen. Foto: (c); Foto: atb

von sz-mitarbeiterin gitte diener
Die einzige Station des Tretroller-Europacups in Deutschland war abermals St. Wendel. Den Rundweg im Wendelinuspark stuften die Fahrer wegen der Abfahrten als Herausforderung ein. Mit 60 Stundenkilometern rasten sie über den Kurs.

St. Wendel. "Der hat seinem Sohn wohl den Roller geklaut." Mit solchen oder ähnlichen Sprüchen wird Tretrollersport in Deutschland leicht spöttisch kommentiert. Das sagt zumindest Klaus Kuppenbender. Der Sportler aus Viersen an der deutsch-niederländischen Grenze ist einer von insgesamt 39 Tretroller-Fahrern und Fahrerinnen aus Italien, den Niederlanden, Tschechien, Finnland und Deutschland, die am vergangenen Wochenende im St. Wendeler Wendelinuspark um Punkte im Tretroller-Europacup gekämpft haben.

Der Europacup besteht in diesem Jahr aus sechs Rennen, ausgetragen in sechs europäischen Staaten. Der einzige Wettkampf auf deutschem Boden wurde wie bereits in den beiden vergangenen Jahren in St. Wendel ausgetragen. Veranstaltet vom RSC St. Wendel, der dabei aus dem St. Wendeler Rathaus Unterstützung erfuhr.

"In Holland ist an jedem Wochenende irgendwo ein Rennen", schildert Kuppenbender den unterschiedlichen Stellenwert der Sportart. In Deutschland werde man immer noch belächelt. Während in den Niederlanden, Tschechien und Finnland Vereine existierten, sei es in Deutschland noch eine Individualsportart, so Kuppenbender. Zum Tretroller-Fahren gekommen ist er über den Hundeschlittensport, auf der Suche nach einer sportlichen Aktivität in den Sommermonaten. Seit exakt einem Jahr ist er dabei und ist von dieser Sportart besonders begeistert, weil sie noch nicht "so professionalisiert" sei und die Geselligkeit unter den Sportlern besonders groß sei. Nichts desto trotz entwickelt Kuppenbender sportlichen Ehrgeiz. Sein Training absolviert er drei- bis vier Mal in der Woche, die Trainingsstreckenlänge variiert von 20 bis 50 Kilometer, "zusätzlich fahre ich mit dem Roller zur Arbeit", erzählt der Sportler.

Die Technik hat er sich vorwiegend bei anderen abgeschaut. Mit seiner Leidenschaft angesteckt hat er auch seinen Sohn Florian, der als Neunjähriger der Jüngste im Starterfeld in St. Wendel ist.

Dass der Sport Tretroller-Fahren tatsächlich nichts mit dem gemütlichen Rollerfahren aus Kindertagen gemein hat, davon konnten sich die Zuschauer am vergangenen Wochenende überzeugen. Am Samstagabend galt es einen Nachtmarathon mit einer Gesamtlänge von 42,195 Kilometer zu bewältigen. Acht Runden auf dem asphaltierten und beleuchteten Weg rund um den Wendelinuspark: fast lautlos gleiten die Roller mit bis zu 60 Kilometer in der Stunde dahin. Eine Strecke, die für die Fahrer anspruchsvoll ist. "Eine bergige Strecke", wertet Kuppenbender, "von der Bergintensität mit Sicherheit für Rollerfahrer hart an der Grenze". Der Bewegungsablauf beanspruche den ganzen Körper, erklärt Helmut Maue, Vorsitzender des RSC St. Wendel, vor allem natürlich die hintere Beinmuskulatur, die Gesäßmuskulatur und den unteren Rücken. Aber auch die Arme müssten mitarbeiten, wenn der Roller beim Abstoßen nach vorne geschoben werde, schildert Maue den Bewegungsablauf.Zweifel an den Zeiten

Am Sonntagmittag mussten die Fahrer im Wendelinuspark erneut ran. Ursprünglich war ein Verfolgungsrennen über die Distanz von zehn Kilometer geplant. Ein Einzelzeitfahren am Samstagnachmittag sollte über die Startreihenfolge und -abstände entscheiden. Einige Fahrer, die selbst ihre eigenen Zeiten gestoppt hatten, zweifelten jedoch die von den Verantwortlichen gemessenen Zeiten an und erhoben Einspruch. In Abstimmung mit allen Beteiligten wurde statt des Verfolgungsrennen ein 2,5 Kilometer langes Einzelzeitfahren angesetzt. Den Abschluss des Europacups bildete ein Mannschaftsrennen.Auf einen Blick

Männer: 1. Hannu Vierikko (Finnland), 1.25 Stunden; 2. Karel Cvalin (Tschechien), 1.26.39 Stunden; 3. Thomas Porthin (Finnland), 1.27.14 Stunden.Frauen: 1. Andrea Hammer; 2. Mireille Boschma; 3. Ilse Ypma-Bijl.Einzelzeitfahren: 1. Hannu Vierikko; 2. Thomas Porthin; 3. Jan Vlasek.Mannschafts-Staffel: 1. Finnland 2. Italien 3. Tschechien.Kinderrennen: 1. Tom Rikkerink, 2. Paul Dahlke, 3. Rick van Oorschot. gd
Presseartikel der SZ v. 22.08.05

Europas Beste rollen in St. Wendel

Der Tretroller-Europacup in St. Wendel erlebt am Wochenende seine dritte Auflage. Und trotzdem gibt es eine Premiere. Zum ersten Mal wird gleichzeitig die St. Wendeler Kids-Stadtmeisterschaft im Mountainbike ausgetragen.
Von SZ-Redakteurin Melanie Hinze

Drei Tretroller-Fans bestaunen Helmut Maue auf dem Kurs im Wendelinuspark. Am Wochenende sollen es dank einiger Premieren ein paar mehr Fans werden. Foto: atb

St. Wendel. Der deutsche Meister im Tretroller fahren wird am Wochenende, 20./21. August, wieder in St. Wendel gekürt. Dann geht zum dritten Mal der Tretroller-Europacup im Wendelinuspark über die Bühne. Das ist, so erzählt Helmut Maue, Vorsitzender des RSC St. Wendel, die einzige Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Deshalb rechnet er auch wieder mit einer ähnlich hohen Teilnehmerzahl wie vor einem Jahr. Damals waren 32 Fahrer aus elf Nationen angetreten. Den Europacup-Titel - die Serie besteht aus sechs Veranstaltungen in Europa - holte sich 2004 Lars Kessler aus Wuppertal. "Er ist auf jeden Fall am Start", verspricht Maue. Derzeit liegen 30 Anmeldungen vor - aus Tschechien, Holland, Finnland, Italien, Deutschland und aus Bangladesch (der Fahrer studiert in Kaiserslautern). "Es werden mehr, viele melden sich spontan an", hofft Maue, der selbst seit drei Jahren der Tretroller-Leidenschaft verfallen ist.
"Es ist ein tolles Erlebnis zu merken, dass man mit einfachen Bewegungen so schnell wie ein Radfahrer ist", begründet Maue sein Faible für den Sport, der in Deutschland noch keinen sonderlich hohen Stellenwert hat. "Er wird nie das Rad fahren ersetzen", sagt der RSC-Vorsitzende. Aber er glaubt an einen Aufschwung: "Ich gehe davon aus, dass sich aus privaten Initiativen eine Szene entwickelt." In anderen Ländern sei das passiert. Maue nennt Holland als Beispiel: "Dort ist jedes Wochenende eine Veranstaltung dieser Art."
Obwohl der Tretroller-Europacup in St. Wendel zum dritten Mal über die Bühne geht, gibt es doch die eine oder andere Premerie. So tritt erstmals der RSC St. Wendel als Veranstalter auf - bisher haben das Maue und ein paar Freunde gemacht. Der RSC suche, das erzählt Maue, noch immer Helfer, die als Streckenposten für Sicherheit sorgen wollen.
Start erst um 20.30 Uhr
Die zweite Neuerung: Zum ersten Mal wird erst um 20.30 Uhr gestartet, es wird also ein Nacht-Marathon. Maue: "Wir wollen die Atmosphäre des beleuchteten Rundweges nutzen." Der St. Wendeler Rundkurs, so erzählt Maue weiter, werde von den Fahrern zwar als schwierige, aber auch als tolle Strecke gelobt. Acht Mal müssen die Fahrer die 5,3 Kilometer zurücklegen. Während die Tretroller-Fahrer ihren Marathon hinter sich bringen, ist im Skaterpark ein Nacht-Skaten. Somit rechnet Maue mit Publikum, das normalerweise nichts mit Tretrollern am Hut hat. Deshalb biete der RSC auch Interessierten an, einen Tretroller, der normalerweise zwischen 300 und 600 Euro kostet, vor Ort auszuprobieren.
Und es gibt auch eine dritte Premiere. Als Radsportverein will der RSC auch den Nachwuchs ansprechen. Deshalb wird zum ersten Mal eine offene St. Wendeler Kids-Stadtmeisterschaft im Mountainbike organisiert. "Nicht lizensierte Fahrer müssen einfach Helm und Mountainbike mitbringen", sagt Maue. Bis eine Stunde vor dem Start können sich die Jungen und Mädchen anmelden. Die Stadtmeisterschaft besteht aus zwei Läufen. Der zweite soll im Rahmen des St. Wendeler Mounainbike-Marathons am 1. Oktober ausgetragen werden. Und wer in beiden Rennen die beste Leistung zeigt, der darf sich offiziell St. Wendeler Stadtmeister nennen.
Infos:
Tel.: (0177) 4920952
Auf einen Blick
Am Samstag, 20. August, 18 Uhr, beginnt das Einzelzeitfahren. Es schließt sich der Nachtmarathon über acht Runden Wendelinuspark an.
Am Sonntag, 21. August, beginnt um zwölf Uhr das Verfolgungsrennen.
Die Offene St. Wendeler Kids-Stadtmeisterschaft startet am Samstag, 20. August, 16 Uhr, für Elf- bis 13-Jährige, ab 18.30 Uhr sind die 14- und 15-Jährigen an der Reihe. Am Sonntag, 21. August, starten um zehn Uhr die Fünf- bis Siebenjährigen und um 10.30 Uhr die Acht- bis Zehnjährigen. him
Presseartikel der SZ v. 18.08.05
Tretroller Event

 Der deutsche Meister im Tretroller fahren wird am kommenden Wochenende, 20./21. August, wieder in St. Wendel gekürt. Dann geht zum dritten Mal der Tretroller-Europacup im Wendelinuspark über die Bühne. Das ist, so erzählt Helmut Maue, Vorsitzender des veranstaltenden RSC St. Wendel, die einzige Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Mehr als 30 Anmeldungen liegen bereits vor – aus Tschechien, Holland, Finnland, Italien, Deutschland und sogar aus Bangladesch (der Fahrer studiert in Kaiserslautern). "Es werden noch mehr, viele melden sich spontan an", hofft Maue.

Weitere Infos: Helmut Maue, Telefon (0177)4 92 09 52
< ausführlicher Bericht folgt him/Foto: atb
Presseartikel der SZ v. 17.08.05

Tretroller Europacup - Deutsche Tretrollermeisterschaft 2005

 Wie in den letzten beiden Jahren findet auch in 2005 wieder ein EUROCUP in Deutschland statt. Im Wendelinuspark in St. Wendel werden am 20. und 21. August 2005 insgesamt drei EUROCUP-Wertungen ausgetragen. Die besten und schnellsten Tretrollerfahrer Deutschlands und Europas haben sich bereits angekündigt, um Sankt Wendel auch in 2005 erneut  zur "Tretrollerhochburg Deutschlands" zu küren.
Gleichzeitig wird die Deutsche Tretrollermeisterschaft 2005 ausgefahren

Vorläufiges (!) Programm (ohne Gewähr!)
Samstag, 20. August 2005
 18:00 UhrProlog - Einzelzeitfahren - 1 km - Qualifikation für das morgige Verfolgungsrennen
 21:00 Uhr1. Nacht-Rennen (Herren ~41,60 km - Damen ~21,00 km - Jugendliche ~10,70 km) - EUROCUP
 anschließend  Party
 
Sonntag, 21. August 2005
 12:00 hVerfolgungsrennen - 10 km - EUROCUP
 anschließendMannschafts-Staffelrennen - 3x2,5 km - EUROCUP
 anschließendPreisverleihung

Veranstalter
Organisiert und veranstaltet wird der EUROCUP in Sankt Wendel von den Akteuren selbst. Federführend organisieren dabei die deutschen Tretrollerfahrerinnen und -fahrer die Veranstaltung für die Teilnehmer aus dem Ausland. Ansprechpartner sind Helmut Maue und Lars Kessler.
Es handelt sich um keine kommerzielle Veranstaltung, mit der ein materieller Gewinn erwirtschaftet werden soll.
Es werden immer Helfer und solche Personen gesucht, die zu einem guten Gelingen der Veranstaltung beitragen möchten.

Helmut Maue
Narzissenweg 13
66606 Sankt Wendel
Tel.: (0 68 54) 65 09
Lars Kessler
Küperei 24
58256 Ennepetal
Tel.: (0 23 33) 60 14 1

Teilnahme
Wir laden jede Tretrollerbegeisterte und jeden Tretrollerbegeisterten ganz herzlich zur Teilnahme an unserer Veranstaltung ein. In unserem Sport können sich durchaus auch Anfänger mit den "alten Hasen" der Szene im Wettstreit messen. Wer weiß, vielleicht werden ja die einen oder anderen Talente entdeckt ...?!
Personen, die keinen eigenen Tretroller besitzen, bieten wir die Möglichkeit, mit einem Leihroller an den Wettkämpfen teilzunehmen. Bitte vorab anfragen!

Zur eigenen Sicherheit besteht absolute Helmpflicht!
Das Mindestalter zur Teilnahme an den EUROCUP-Wertungen beträgt 14 Jahre.
Die Teilnahme an der Veranstaltung und an sämtlichen Wettkämpfen geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr! Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle Sach- oder Körperschäden, die aus der Teilnahme an der Veranstaltung und an den Wettkämpfen resultieren.

Unterkunft
Wir bemühen uns derzeit eine passende Unterkunft für sämtliche Teilnehmer zu finden! - Näheres später hier an dieser Stelle!

Caravans und Wohnmobile können auf den extra eingerichteten Stellflächen auf dem Parkplatz des Wendelinusparks platziert werden.

Anmeldung/Kontakt
Einen Anmeldeschluss gibt es nicht. Trotzdem würden wir gerne vorab wissen, wen wir in Sankt Wendel erwarten dürfen (Name, Anschrift, Alter, Nationalität, e-mail). Das erleichtert uns die Planung.

Es besteht nach Rücksprache die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung einen Tretroller zu leihen. Gebt dies bitte bei der Anmeldung an.

Startgebühr für Teilnehmer wohnhaft in Deutschland: 5,00 EUR
Teilnehmern, die aus anderen Ländern anreisen, erlassen wir die Startgebühr.

sanktwendel@tretrollersport.de

Näheres, weitere Infos und News unter:
www.tretrollersport.de

Offene St. Wendeler Kids- MTB- Stadtmeisterschaft

 Am 20./21. August 2005 findet im Wendelinuspark St. Wendel der   1. Lauf zur offenen St. Wendeler Kids- MTB- Stadtmeisterschaft statt.
Die Teilnahme ist startgeldfrei.
Der 2. Lauf wird am 1. Okt. 2005 im Rahmen des St. Wendeler MTB- Marathon ausgetragen.

1. Lauf - Infos:
Strecke: Rundkurs am Skaterpark
Wettkampfklassen: Mountainbiker/-innen ohne Lizenz (offen für Jeden - keine Vereinszugehörigkeit erforderlich)

Altersklassen:
AK4 =  5 bis   7 Jahre (bis Jahrgang 1998)
AK3 =  8 bis 10 Jahre (Jg. 1997 bis 1995)
AK2 = 11 bis 13 Jahre (Jg. 1994 bis 1992)
AK1 = 14 bis 15 Jahre (Jg. 1991 bis 1990)
vorläufige Startzeiten:
Samstag: AK2 16.30 Uhr; AK1 19.00 Uhr
Laufzeit 20 Min. + 1 Runde
Sonntag: AK4 10.30 Uhr; AK3 11.00 Uhr
Laufzeit 12 Min. + 1 Runde

Die Siegerehrungen finden direkt im Anschluss an die Rennen statt.

Meldung: Meldeschluss bis 1 Std. vor dem Start möglich, Voranmeldung erwünscht:
Radsportclub St. Wendel - c/o Helmut Maue Tel. 0177 49 20 952
oder: Radstudio Bock St. Wendel

Veranstalter und Organisation: Radsportclub St. Wendel e. V.


Dröhnende Motoren in der Dunkelheit

Durch tiefen Morast mussten sich die Fahrer beim Supermoto quälen. Foto: atb

12000-Fans erlebten beim diesjährigen Supermoto-Spektakel in St. Wendel großen Sport und einen launischen Wettergott

Knapp 12000 Zuschauer wollten in diesem Jahr die Supermoto in St. Wendel sehen. Das es nicht zu einem neuen Rekord von über 15000 kam, lag am verregneten Samstag. Doch auch bei der nassen Abendvorstellung kamen die Dagebliebenen auf ihre Kosten.

von SZ-Mitarbeiter Christoph Hoppstädter

St. Wendel. Riesige Pfützen, die fleißig von vielen kleinen Tröpfchen weiter gefüllt werden und stetig ihre Grenzen ausdehnen. Drei weiße und drei rote Fahnen wehen im Dunkeln, ohne dass jemand Notiz von ihnen nimmt. Die Strecke selbst, abgetrennt durch rot-weißes Absperrband, liegt ebenso friedlich und unspektakulär abseits des tosenden Lärms. Nur wenige Lichtstrahlen der benachbarten Straßenlaternen erreichen den Teil, der eigentlich das Besondere des Supermoto-Sports ist: der Offroad-Teil. Doch statt rasenden Motorrädern, die über die beiden Sprünge hinweg fliegen und um die Kurven hasten, dominiert einzig der tiefe Morast, der ein Rennen unmöglich macht. Tiefe Furchen und mit Wasser gefüllte Löcher, erweisen sich für den Veranstalter als zu gefährlich, so dass die beiden Nachtläufe um die Deutsche Meisterschaft der beiden Profiklassen Prestige Open und Prestige 450 im wahrsten Sinne ins Wasser fallen, oder anders gesagt im Schlamm versinken. Nur jede Menge Kabel, Außenmikrofone und ein verlassenes Kamerapodest am Rand des Kurses im Wendelinuspark in St.Wendel sind geblieben. Der Geländeteil wurde kurzerhand ausgeknipst, wie der in der Mitte des Platzes thronende Powermoon-Lichtballon, der eigentlich blend- und schattenfrei die Passage im Schotter hätte ausleuchten sollen, um den Zuschauern dieses besondere Flair bei Nacht näher zu bringen. "Es war einfach zu gefährlich. Der tiefe Boden und die schlechte Sicht bei diesem Regen konnten wir keinem der Fahrer zumuten", so Jörg Jung vom ADAC Pressedienst.

Doch die Zuschauer im Stich lassen, die tapfer, wenn auch weniger zahlreich, im Regen ausharren, kommt für einen echten Supermoto-Fahrer scheinbar nicht in Frage. Sie stellen sich den Launen des Wetters und absolvieren zumindest ein freiwilliges Training, wenn auch ohne den Geländeteil. Verpackt in bunter Regenausstattung, die wie überdimensionale Müllsäcke wirken, fahren sie ihre Runden für die Fans. Vor dem Start ohrenbetäubender Lärm, als alle noch einmal ihre Maschinen nach oben treiben und mit dem Gas spielen, der in einem Donnerhall endet, als die fünf roten Lampen über den Fahrern das Signal zum Start geben. Tief im Dunkel der Nacht, gegen 23 Uhr, geben die Fahrer noch einmal Vollgas und jagen los in die erste Linkskurve. Schon nach wenigen Metern sind alle braun verspritzt vom Schmutz der Reifen, der auch die in weißen Plastiksäcken verpackten Strohballen am Rand der Strecke gesprenkelt hat.

Das Tempo leicht gedrosselt, an die nassen Verhältnisse angepasst, ziehen sie ihre Runden und die Zuschauer danken es mit kräftigem Applaus. Und mit dem Schwenken der Zielfahne nach den Trainingsrunden ist längst nicht alles vorbei: Zum Dank an den harten Kern am Streckenrand rasen sie immer und immer wieder die Start- und Zielgerade hoch und runter. Zumeist nur auf dem Hinterrad, mal sitzend, dann kniend, dann stehend. Durchdrehende Reifen, der aufsteigende Qualm und der Geruch von verbranntem Gummi dürfen natürlich auch nicht fehlen. Dazu der Benzingeruch machen auch diesen verregneten Abend zu einem gelungenen Spektakel für alle Zweiradfans in St. Wendel.
Presseartikel der SZ v. 17.05.05

Supermoto 2005

Auch in diesem Jahr wird das Brummen zahlreicher Motoren wieder in St. Wendel zu hören sein. Spannende Rennen, schnelle Kurven, gewagte Zweikämpfe und spektakuläre Sprünge werden vom 13. bis 15. Mai 2005 die Zuschauer in tolle Stimmung versetzen.

Näheres zur Supermoto 2005 bei www.motorsport-saar.de 
Tel.: 0681/6870037



Schräg mögen sie es am liebsten
(Presseartikel der SZ vom 11.05.05) 

Zum Supermoto werden in St. Wendel 20000 Fans erwartet - Rennen im Wendelinuspark gilt in Deutschland als einzigartig

Am Wochenende startet im Wendelinuspark zum vierten Mal die Internationale Deutsche Meisterschaft im Supermoto. Die Organisatoren loben die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

Von sz-redakteur axel grysczyk
 Die Nachtrennen beim Supermoto sind in St. Wendel besonders beliebt. Foto: atb

St. Wendel. Alles was abstehe, habe er sich schon gebrochen. Supermoto-Fahrer Dirk Spaniol hat für seine Verletzungen ein Lächeln übrig. Fast beiläufig erzählt der 36-Jährige über nicht intakte Handgelenke, deformierte Schlüsselbeine und Finger oder kaputte Rippen. Und trotzdem: Wenn's richtig schräg wird, fühlt er sich wohl. Wichtig ist für den Hirzweiler nur, dass er dabei auf seiner Suzuki sitzt. Und über einen Supermoto-Kurs driftet. So wie am Samstag in St. Wendel beim Internationalen Lauf zur deutschen Supermoto-Meisterschaft im Wendelinuspark. Spaniol: "In St. Wendel bin ich immer besonders motiviert. Dieses Rennen ist in Deutschland einzigartig. Da gebe ich manchmal auch 102 Prozent."

Einzigartig mache die Motorsportveranstaltung die Organisation. Der Sportleiter des saarländischen ADAC, Karl-Heinz Finkler: "Anderswo müssen wir Anträge stellen, in St. Wendel rufen wir beim Bürgermeister an. Der klärt das sofort." St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon spielt das Lob herunter. "Wir von der Verwaltung machen alles, um die Veranstalter zu unterstützen. Denn wir freuen uns und profitieren auch davon, wenn immer mehr Zuschauer kommen." Im ersten Jahr kamen 7000 Supermoto-Fans, bei der vierten Auflage am Wochenende rechnen die Veranstalter mit 20000 Besuchern.

Doch es ist nicht nur die Organisation, die das Renn-Wochenende ausmachen. Da ist die spektakuläre Sportart mit waghalsigen Sprüngen und Drifts, dann wird dank übergroßer Lichtballons bis in die Nacht hinein gefahren und St. Wendel ist darüber hinaus eine Art Stadtkurs. Spaniol: "Woanders werden die Rennen auf Flugplätzen fernab von Städten veranstaltet. In St. Windel sind wir mittendrin." Und auch das Niveau wird ständig verbessert. In diesem Jahr ist als Knüller der Belgier Eddy Seel dabei, Weltmeister des Jahres 2003.

Der St. Wendeler Kurs ist der gleiche wie im vergangenen Jahr. Typisch sind die lang gezogenen Kurven und der Off-road-Teil mit seinem spektakulären Sprung. Am Freitag, 13. Mai laufen die Trainings von 19 bis 23 Uhr. Samstags ab 14 Uhr geht's weiter mit dem Kampf um die besten Startplätze. Am Abend beginnt dann der erste Lauf für alle Klassen bis 23 Uhr. Sonntags ab zehn Uhr geht's mit dem zweiten Rennen für alle Klassen weiter. Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren zahlen fünf Euro für den Freitag, Erwachsene müssen sieben Euro zahlen. Samstags und sonntags sind sieben und zehn Euro fällig. Die Wochenendkarte kostet 15 Euro für Jugendliche und 19 Euro für Erwachsene. Das Festzelt wird am Samstagabend den Höhepunkt um 23.30 Uhr erleben: Dann startet die Siegerehrung für die ersten Läufe in allen Klassen. Danach gibt's die passende Musikmischung.

Insgesamt 250 Fahrer werden im Wendelinuspark am Start sein. Vielleicht sind's bald noch mehr. Finkler: "Als wir mit Supermoto in St. Wendel anfingen, hatten wir sieben Supermoto-Fahrer im Saarland. Jetzt sind's schon 80."

Einer von ihnen, Dirk Spaniol, will in St. Wendel unter die ersten Fünf. Wenn er sich nichts bricht.


Motorsport St. Wendel lässt's dröhnen (Presseartikel der SZ vom 30.03.05; Foto atb)

St. Wendel macht sich immer mehr einen Namen als Motorsport-Hochburg. In diesem Jahr warten wieder Supermoto-Rennen bei Nacht und die Rallye-Weltmeisterschaft.
St. Wendel.
Vom 13. bis 15. Mai heißt es in St. Wendel: Start frei zum ADAC Supermoto-Rennen. Es ist der zweite Lauf zur Internationalen Deutschen Meisterschaft. Die Stars der Szene wie Bernd Hiemer, Jürgen Künzel und Dirk Spaniol kämpfen gegen die schnellen Fahrer aus der Schweiz, Österreich, Belgien und Frankreich um die begehrten Punkte dieser Meisterschaft. St. Wendel hat sich bundesweit mit dem Supermoto-Rennen einen Namen gemacht. Die Nachtrennen am Freitag- und Samstagabend sind für viele Fans das Höchste und die Rennen am Sonntag bieten Spannung pur. Über 250 Fahrer trainieren am Freitagabend ab 19 Uhr auf der schnellen Strecke und machen sich bis zirka 23 Uhr mit den Licht-Verhältnissen der Powermoon-Ballons vertraut.

Am Samstag läuft ab 14 Uhr der Kampf in allen Klassen um die besten Startplätze beim knallharten Zeittraining. Und am Abend kommt dann das Kommando: Mechaniker und Helfer Startplatz räumen, noch 30 Sekunden bis zum Start. Gegen 23 Uhr löst sich die Anspannung für Fahrer und Zuschauer. Man trifft sich im großen Zelt direkt im Fahrerlager zu den Siegerehrungen für die ersten Läufe. Am Sonntag geht es bis zirca 16.30 Uhr um die Meisterschaftspunkte in beiden Läufen für alle Klassen.
Am 27. und 28. August folgt gleich das nächste große Motorsportereignis in und um St. Wendel. Dann zeigt die Elite der Rallyepiloten beim Weltmeisterschaftslauf der ADAC-Rallye auf dem Startrundkurs und den Wertungsprüfungen rund um die Kreisstadt wieder ihr Können in den schnellen Autos vor einem riesigen internationalen Publikum.
Die ADAC-Rallye führt in diesem Jahr über insgesamt 1302 Kilometer, davon werden 357 Kilometer auf insgesamt 19 Wertungsprüfungen auf Zeit gefahren. Die Route führt wie in den Vorjahren durch die Mosel-Weinberge rund um Trier, über den Truppenübungsplatz Baumholder und durch das Saarland. Das arbeitsame Treiben im Servicepark können die Fans an allen drei Rallye-Tagen am Bostalsee bestaunen.
Ein sportliches Highlight stellt der Zuschauer-Rundkurs in St. Wendel dar. Die 6,24 Kilometer lange Schleife ist jeweils Abschluss der zweiten und dritten Etappe.

   
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