Pilotprojekt für Deutschland

Auf der St. Wendeler Automeile hat ein weiterer Händler seine Tore geöffnet. Die Auto Schmidt GmbH bietet in der Tritschlerstraße 7 Pkw der Marken VW, Skoda und Seat an.

St. Wendel. Der Volkswagen Vertragshändler Josef Schmidt, dessen Unternehmen bereits seit 70 Jahren in Hüttigweiler ansässig ist, hat jetzt ein neues Autohaus in der Kreisstadt St. Wendel eröffnet. Rund 1,5 Millionen Euro hat Schmidt in seinen zweiten Standort investiert und einen Gebäudekomplex "entsprechend dem Masterplan der Volkswagen AG errichtet". Das neue Haus sei das Pilotprojekt für ganz Deutschland, ist Schmidt stolz auf das Vertrauen, das das Weltunternehmen in seinen Betrieb gesetzt hat. Das Autohaus ist VW-Vertragshändler für die Bereiche St. Wendel und Illingen.

Mitarbeiter gesucht

"St. Wendel ist auch in Hinblick auf die im Saarland ohnehin guten Verhältnisse im Handling außerordentlich günstig", lobt Josef Schmidt das Entgegenkommen besonders der Stadtverwaltung. "St. Wendel ist wirklich die Stadt der kurzen Wege", lobt der Kaufmann und Kfz-Meister die Tatsache, dass in St. Wendel der Zugang zu Entscheidungsträgern problemlos sei, Entscheidungen rasch fielen und dann auch Bestand hätten. Das sei mit ein Grund gewesen, den Betrieb in der Stadt aufzubauen. Josef Schmidt, der seit 30 Jahren für VW tätig ist, sieht die "aufstrebende Stadt St. Wendel" als Erfolg versprechenden Standort an. Hinzu komme für ihn die gute Verkehrsanbindung und die günstige Lage im Konversionsgelände.

Der Betrieb verfügt über eine Gesamtfläche von mehr als 10000 Quadratmetern, davon 1500 Quadratmeter unter Dach. Verkaufs- und Showroom, Lager und Reparaturwerkstatt sind in der Tritschlerstraße 7 untergebracht. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite arbeiten die Karosserieinstandsetzung und die Lackiererei. Derzeit bietet das VW-Autohaus in St. Wendel zehn Arbeitsplätze (zwei Kfz-Meister, ein Lehrling) in Verkauf, Lager und Werkstatt. Sein Unternehmen, so erklärt Josef Schmidt im Gespräch mit der SZ, suche derzeit noch dringend Personal, unter anderem auch Auszubildende für den kaufmännischen Bereich und das Lager. Wie der Verkaufsraum sei auch die Werkstatt auf dem modernsten Stand und nach den neuesten Vorgaben des Volkswagenkonzerns ausgestattet.

An seinen beiden Standorten hat das VW-Autohaus Schmidt ständig rund 150 Pkw (Neu- und Gebrauchtfahrzeuge) verfügbar.

Im Konversionsbereich der ehemaligen französischen Kaserne ist inzwischen ein florierender Gewerbe- und Dienstleistungspark entstanden. Rund 50 neue Firmen mit etwa 450 Arbeitsplätzen haben sich hier nieder gelassen. Insgesamt sind zirka 20 Millionen Euro durch die öffentliche Hand und etwa 25 Millionen Euro von Privatunternehmen investiert worden.

Autohaus Schmidt GmbH, Tritschlerstraße 7, 66606 St. Wendel: Telefon (06851) 99400; E-Mail: autoverkauf@autoverkaufsaar.de.

Platz für Neues

Der Abriss von drei Mannschaftsunterkünften der ehemaligen Kaserne im jetzigen Wendelinusparkgeht zügig voran. Schon seit 20 Tagen wird entkernt, eingerissen, abgebaut, entsorgt und abtransportiert. Sorgen hatte der Asbest in den Dachkonstruktionen bereitet. Doch das Material wird unter Aufsicht des Gewerbeaufsichtsamt fachgerecht entsorgt. Da die Sanierung der Gebäude zu teuer geworden wäre, entschied sich die Wendelinuspark GmbH für den Abriss. Schließlich hätte in den Häusern die Heizung, die Elektrik, die Fenster und die Toiletten komplett erneuert werden müssen. Wendelinuspark-Chef Ewald Gillen: "Wegen dieser Investitionen wären wir nicht mehr auf die ortsübliche Miete gekommen." Zudem ist der Abriss eines Hauses nötig, um Platz für den Bau des neuen St. Wendeler Event-Bades zu schaffen. Auf dem Gelände, auf dem die anderen beiden Häuser standen, wird sich das Autohaus Kröninger ansiedeln, das die Marke Audi vertritt. Die Abrissarbeiten werden nach jetzigem Stand nach weiteren 40 Werktagen wie nach Plan beendet sein. Foto: atb
Presseartikel der SZ v. 2./3. Juli 05

Autohaus Kröninger mit Audi neu in St. Wendel

Noch empfängt Harald Weyrich vom Autohaus Kröninger seine Kunden im großzügigen Verkaufszelt im Wendelinuspark. Neben den neuen Audi-Modellen bietet man auch Gebrauchtwagen anderer Fabrikaten an.

Keine Fachjury, keine Journalisten, keine Branchen-Insider –ganz normale Autofahrer wählen Jahr für Jahr die "besten Autos". Die Leser von "auto motor & sport", der größten Automobilzeitschrift Europas, entschieden sich anno 2005 in gleich vier Klassen für Audi-Modelle als Nummer eins: der Audi A3, der Audi A4, der Audi A6 und - als krönender Höhepunkt- der Audi A8 in der Luxusklasse.

Da trifft es sich doch prima, dass sich im Februar im Wendelinuspark St. Wendel mit dem Autohaus Kröninger (nomen est omen!) ein neuer Audi-Vertragshändler angesiedelt hat. Seit 80 Jahren besteht das renommierte Autohaus bereits im pfälzischen Birkenfeld und nun hat man sich in St. Wendel ein zweites Standbein geschaffen. Derzeit präsentiert Kröninger die vier Siegertypen von Audi noch in einem rund 200 Quadratmeter großen Verkaufszelt auf dem ehemaligen Sportplatz der französischen Garnison in der Welvertstraße 2–4 gegenüber Robinson Wellfit. Bis Ende des Jahres wird das Autohaus Kröninger direkt an der Tholeyer Straße einen schmucken Neubau mit Bürogebäude, Ausstellungsraum, Werkstatt und Waschraum erstellen. Dazu werden zwei der einstigen Kasernengebäude der Abrissbirnezum Opfer fallen.

Mit dem 42jährigen Harald Weyrich aus Oberthal ist ein absoluter Kfz- und Verkaufsprofi Ansprechpartner im Kröninger-Verkaufszelt. "Die ersten Wochen sind schon prima gelaufen, wir konnten etliche NeuundGebrauchtwagen verkaufen", ist Weyrich mit dem Start in St. Wendel hochzufrieden. "Angebot und Service kommen an. Wer sich hier für Audi entscheidet, kann bis zur Fertigstellung des Neubaus den Werkstatt-Service unseres Hauses in Birkenfeld nutzen. Der Kunde gibt bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten sein Fahrzeug in

St. Wendel ab. Wir sorgen, natürlich kostenlos, für den Transport nach Birkenfeld und der Wagen kann später wieder in St. Wendel abgeholt werden." Das Autohaus Kröninger setzt voll auf den Standort St. Wendel und hat sich gleich zu einer Mitgliedschaft in der Aktionsgemeinschaft "In St. Wendel tut sich was" entschlossen– ein eindeutiges ja! zu St. Wendel

Geöffnet hat das Autohaus Kröninger in St. Wendel werktags von 9.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18.30 Uhr, samstags von 9.30 Uhr bis 13 Uhr.
(Anzeige in der SZ v. 24.05.05) 

Telefon (0 68 51) 9 93 09 12
www.autohaus-kroeninger.de

Private Arbeitsvermittlung Saar-Jobs

Seit März 2005 befindet sich im Wendelinuspark, im 1. Stock des Carpe Diem, die private Arbeitsvermittlung Saar-Jobs.

Wege aus der Arbeitslosigkeit

Wer schon einmal arbeitslos war, weiß wie beschwerlich der Weg ist, wieder eine Arbeit zu finden. Deprimierende Besuche bei der Agentur für Arbeit, endloses Studium der Stellenanzeigen und zahlreiche Bewerbungen, die eine Absage zur Folge haben. Finanzielle Nöte und dazu auch noch die Kosten zur Erstellung der Bewerbungsunterlagen, die nach Absage oft nicht einmal mehr zurück geschickt werden.

Es gibt aber noch einen alternativen Weg, nämlich einen zuverlässigen privaten Arbeitsvermittler zu beauftragen. Diesen Weg aus der Arbeitslosigkeit parallel zu beschreiten empfiehlt sich auf jeden Fall, denn der Staat hat hierzu die Möglichkeit geschaffen. Natürlich entstehen Kosten, die aber mit der Agentur für Arbeit abgerechnet werden, denn der private Arbeitsvermittler unterstützt ja deren Arbeit. Der Arbeitslose braucht dafür lediglich einen Vermittlungsgutschein, als Nachweis für den privaten Arbeitsvermittler. Diesen erhält er von der Agentur für Arbeit.

Seriöse Arbeitsvermittler machen sich davon eine Kopie, damit der Arbeitssuchende auch andere beauftragen kann, was möglicherweise die Erfolgsaussichten erhöht. Behält der Arbeitsvermittler das Original, kann der Arbeitssuchende keine anderen beauftragen.

Mit der Firma Saar-Jobs ist in St. Wendel ein zuverlässiger privater Arbeitsvermittler ansässig. Bisher in der Innenstadt mit einem Büro vertreten, hat die Firma jüngst neue Räume im Obergeschoss des "Carpe Diem" im Wendelinuspark St. Wendel bezogen. Dort verfügt man nun über komfortablere Geschäftsräume, die auch Beratungszimmer beinhalten.

Ansprechpartner sind Geschäftsinhaber Jörg Budke und sein Mitarbeiter Karsten Bost. Die beiden legen großen Wert auf die persönliche Betreuung des Arbeitssuchenden. So steht am Beginn eines jeden Vermittlungsauftrags erst einmal das persönliche Beratungsgespräch mit Erstellung eines anonymen Persönlichkeitsprofils, das auch die Wünsche des Arbeitssuchenden berücksichtigt. Mit solch einem Profil lässt sich die Zahl der vergeblichen Vermittlungsversuche minimieren, denn schließlich müssen die Anforderungen des künftigen Arbeitgebers auf die persönlichen Fähigkeiten und Wünsche des Arbeitnehmers passen. So steht nicht nur die reine Vermittlung im Vordergrund, sondern eine Vermittlung, die ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis zur Folge hat.

Natürlich haben auch Arbeitgeber die Möglichkeit kostenlos nach Arbeitskräften zu suchen. Deren Stellenangebot wird in verschiedenen Online-Stellenbörsen veröffentlicht. Mit den Bewerbern werden Vorgespräche geführt und anschließend die passenden Bewerber dem Arbeitgeber vorgestellt. Auch darüber hinaus ist die Firma Saar-Jobs mit anderen Arbeitsvermittlern vernetzt, was ein breites Podium ergibt. Man ist im Landesverband der privaten Arbeitsvermittler Saarland und Rheinland-Pfalz organisiert und erkennt die Richtlinien des Bundesverbandes an, was ein großes Maß an Seriosität gewährleistet.

Jörg Budke und Karsten Bost stehen montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zur Verfügung, Tel. (06851) 8060511. Natürlich kann man auch persönlich vorbeikommen. Im Internet gibt es Infos unter: www.Saar-Jobs.de 

Adresse:

Saar-Jobs
Welvertstraße 10
66606 St. Wendel

Fon: 06851/8060511
Fax: 06851/808047

eMail: J.Budke@Saar-Jobs.net
Web: www.Saar-Jobs.net

Neues Autohaus Kröninger in der Welvertstraße


St. Wendel Februar 2005 Für dieses Jahr plant die Firma Kröninger den Bau eines Autohauses in der Welvertstraße. Als Vorgriff auf seine neue Audi-Niederlassung hat das Autohaus Kröninger ein Ausstellungszelt auf dem alten Sportplatz in der Welvert-Kaserne aufgestellt. Ab sofort können dort Angebote der Firma Kröninger wahrgenommen werden.

Kontakt:

Autohaus Kröninger
Welvertstraße-Sportplatz
66606 St. Wendel

Tel.: 06851/993090

Öffnungszeiten: Mo-Fr.: 9.30h – 18.30h; Sa. 9.30h – 13.00h

Neubau Autohaus Schmitt weit fortgeschritten


St. Wendel Februar 2005 
Wie aus den nachfolgenden Fotos ersichtlich, macht der Neubau des Autohauses Schmitt in der Tritschlerstraße gute Fortschritte.

Jobcenter des Landkreises



Auf Hochtouren läuft zur Zeit der Umbau des Hauses Kürzinger in der Tritschlerstraße 5. Neben der schon im Hause befindlichen Zulassungsstelle wird demnächst auch das Jobcenter des Landkreises St. Wendel in den oberen Stockwerken zu finden sein.

Neueröffnung Autohaus Müller

Am 10.12.04 eröffnete das Autohaus Müller sein neu erbautes Autohaus in der Tritschlerstraße 1 im Wendelinuspark. Aus diesem Anlass fand über das ganze Wochenende ein Einweihungsfest mit umfangreichem Unterhaltungsprogramm statt.
In exponierter Lage, direkt am Kreisel gegenüber des Skaterparks wurde in Rekordzeit das neue Firmengebäude errichtet.

Zehn neue Arbeitsplätze (Presseartikel der SZ v. 17.12.04)
Auto Müller eröffnete in St. Wendel ein Autohaus

St. Wendel. Die Tritschlerstraße 1 in St. Wendel ist seit Anfang der Woche eine gute Adresse für Renault-Fans. Hans-Werner Müller und sein Team haben im St. Wendeler Konversionsgelände ein Autohaus eröffnet. Auto Müller ist in der Branche kein Unbekannter. Er hat sich bereits mit seinem Traditionsbetrieb in Freisen einen Namen gemacht. Der Betrieb wurde 1934 von Albert Müller, dem Vater des jetzigen Inhabers Hans-Werner Müller gegründet. Schon seit 1968 ist Auto Müller Renault-Vertragshändler. Freisen wird, so erklärt Müller auf Nachfrage der SZ, als Stammhaus des Unternehmens erhalten bleiben.
Die neue Niederlassung in St. Wendel wurde unter der Regie des Theleyer Architekten Gerold Backes erbaut. Das Betriebsgelände umfasst 6500 Quadratmeter. Davon sind rund 1000 Quadratmeter bebaut. In dem Gebäude befinden sich eine großzügige Ausstellungs- und Verkaufshalle sowie mehrere Büros, ein Lager, die Werkstatt und eine Waschanlage. Hier beschäftigt Müller zehn Mitarbeiter, zwei Kfz-Meister, drei Gesellen, ein Lagerist, zwei Verkäufer und zwei Bürokräfte.
Neben dem Verkauf von Renault Neu- und Jahreswagen bietet die Firma auch ein großes Sortiment Gebrauchtwagen aller Marken. In der Werkstatt werden Reparaturen an allen Fahrzeugtypen und -marken ausgeführt, inklusive Reifenservice. Es können Karosseriearbeiten und Einbrennlackierungen übernommen werden. Ein Hol- und Bringservice für Kunden, deren Wagen gewartet oder repariert wird ist selbstverständlich. Bei Unfall-Kasko-Schäden erhält der Kunde für die Dauer der Arbeiten einen Leihwagen kostenlos.
Mit einem speziellen Code-System (Tag- und Nachtannahme und Auslieferung) kommen die Kunden per computergesteuertem Schlüsselsystem an ihre Fahrzeugschlüssel und -papiere. Beim Renault-minute-Sofortservice können die Kunden ohne Voranmeldung binnen einer Stunde auf die Erledigung verschiedener Arbeiten, wie Reifenwechsel, Bremsen, Ölwechsel, warten. Bis Ende des Jahres gibt es im neuen Renault- Autohaus noch viele Eröffnungsangebote. he
Info: Auto Müller GmbH, Tritschlerstraße 1, 66606 St. Wendel, Telefon (06851) 80820, oder http://www.auto-mueller-wnd.de




Neueröffnung des Autohauses Müller in St. Wendel mit Schlüsselübergabe:
Wanja Martin (geb. Müller), Stefanie Müller, Sandra Müller, Marion Müller, Hans-Werner Müller und Architekt Gerold Backes (von links). Foto: atb

Neueröffnung Bistro Wendelinus Treff

Im September 2004 wurde von der Firma Imbissbetriebe Heike Bernhardt im Skaterpark
St. Wendel das Bistro Wendelinus Treff errichtet. Im Angebot sind Stammessen, Imbiss, Burger & Snacks. Eröffnet wurde das Bistro am 25.9.04.
Zwei Arbeitsplätze sind entstanden.

Adresse:
Bistro Wendelinus Treff
Im Wendelinuspark
66606 St. Wendel
Tel.: 01711196740
Inet: www.wendelinustreff.de

Auto Müller will 20 Arbeitsplätze schaffen

Bislang wurden nicht weniger als 50 Firmen auf dem St. Wendeler Konversionsgelände angesiedelt Die positive Entwicklung des St. Wendeler Konversionsprojektes hält an. Bei der Ansiedlung neuer Unternehmen geht es weiter. Zurzeit errichtet die Firma Auto Müller aus Freisen ein neues Autohaus.


Die Baustelle der Firma Müller: Schon in wenigen Monaten werden hier Renaults verkauft und bei Bedarf auch repariert. Foto: atb



St. Wendel.
Auf einer Fläche von 6500 Quadratmetern entsteht im Gewerbepark der ehemaligen Tritschler-Kaserne die Hauptniederlassung der Marke Renault für den Landkreis St. Wendel. Das Unternehmen wird 1,5 bis zwei Millionen Euro investieren und am neuen Standort St. Wendel bis zu 20 Arbeitsplätze schaffen, wie die Wendelinus GmbH jetzt mitteilt.

Das Gebäude wird eine Werkstatt mit fünf Boxen und Ausstellungs- sowie Büroflächen umfassen. Der Betrieb soll schon im ersten Quartal 2005 aufgenommen werden. Den neuen Firmenstandort wählte die Geschäftsführung nach ihren Angaben auf Grund der großen Anziehungskraft der Kreisstadt St. Wendel mit ihrer hoher Besucherfrequenz, der verkehrsgünstigen Lage des Geländes und der unbürokratischen Kooperation mit Stadtverwaltung und Wendelinuspark GmbH.

Bürgermeister Klaus Bouillon begrüßt die Ansiedlung der Firma Müller, die das Wirtschaftspotenzial St. Wendels durch neue Arbeitsplätze sowie ein neues Produkt- und Serviceangebot erweitert. Nach seinen Angaben lassen sich drei weitere Unternehmen der Automobilbranche im Konversionsbereich nieder. Darunter Josef Schmidt, dessen Familienbetrieb in dritter Generation seit 70 Jahren in Hüttigweiler ansässig ist, mit den Marken Skoda und Seat, beides VW-Töchter. Am Standort des ehemaligen Kantinenblocks in der Tritschlerstraße investiert Schmidt etwa 1,5 Millionen Euro in Werkstatt, Lager und Ausstellungsräume. Bis 15 Fachkräfte sollen hier Arbeit finden, wenn das Gebäude in diesem Jahr fertig ist. Dann wird Illingen zur Filiale des neuen Schmidt-Hauptsitzes in St. Wendel. "Das ist der bessere Standort, weil wir hier im Landkreis bereits einen großen Kundenstamm haben", berichtet Schmidt.

Auch im zurückliegenden Jahr gab es neue Ansiedlungen. Nach erfolgreichem Start der Neugründer Schlosserei Bodtländer und Zimmerei Harth & Klinger wurden im Bereich der ehemaligen Panzergaragen weitere Handwerker- und Dienstleister wie Moma Sportmarketing, Miro Logistiksysteme, Kfz-Meisterbetrieb Knorr, Werob - Programmierung von Industrierobotern, die Fahrschule Schorr und weitere Firmen angesiedelt. Damit hat sich der neue Gewerbepark innerhalb kurzer Zeit vom verlassenen Kasernenbereich zum begehrten Standort und beachtlichen Wirtschaftsfaktor für die ganze Region entwickelt. red

Hintergrund
Zwischenbilanz Konversion: Etwa 50 neue Firmen mit rund 450 Arbeitsplätzen sind inzwischen im Gewerbe- und Wendelinus-Freizeitpark tätig. Die Summe von rund 50 Millionen Euro, davon 20 Millionen Euro öffentliche Gelder, sind bislang in den Bereich der Konversion geflossen.
Presseartikel der SZ v. 13.09.04

In Kürze: Hochseilgarten
Voraussichtlich ab April wird es im Wendelinuspark einen privat betriebenen Hochseilgarten als weitere Trendsportart geben. Der Hochseilgarten besteht aus verschiedenen Übungen, die in einer Höhe von 8 - 10 m seilgesichert unter fachlicher Anleitung eines Trainers zu absolvieren sind. Investor ist Herr Rudi Braun, Saarbrücker Straße 11 in 66606 St.Wendel. Weitere Infos unter Tel.: 06851-939604.
Vier neue Autohäuser


Ex-Kaserne kommt unter die Räder
Vier Autohäuser werden im Bereich der ehemaligen St. Wendeler Tritschler-Kaserne gebaut. Hier werden rund 6,5 Millionen Euro investiert. Es entstehen etwa 50 Arbeitsplätze.
VON SZ-Redakteur
Rainer Ulm
St. Wendel. Das Gewerbegebiet Wendelinuspark kommt unter die Räder. Dort, wo bis 1999 französische Militärs zu Hause waren, wird jetzt in der einstigen Tritschler-Kaserne Gas gegeben: Für zirka 6,5 Millionen Euro entstehen vier Autohäuser mit rund 50 Arbeitsplätzen.
Nachdem im vergangenen Jahr unter anderem die Lackiererei Allen gestartet war, wurden dort, wo einst Panzer in ihren Garagen standen, der Kfz-Meisterbetrieb Knorr, die Fahrschule Schorr und weitere Firmen angesiedelt, 50 an der Zahl.
Jetzt bringt Josef Schmidt, dessen Familienbetrieb in dritter Generation seit 70 Jahren in Illingen-Hüttigweiler ansässig ist, die Marken Skoda und Seat, beide VW-Töchter, hierher. Auf 7000 Quadratmetern am Standort des ehemaligen Kantinenblocks in der Tritschlerstraße investiert er etwa 1,5 Millionen Euro in Werkstatt, Lager und Ausstellungsräume. Bis 15 Fachkräfte sollen hier Arbeit finden, wenn das Gebäude in diesem Jahr fertig ist. Dann wird Illingen zur Filiale des neuen Schmidt-Hauptsitzes in St.Wendel. „Das ist der bessere Standort, weil wir hier im Landkreis bereits einen großen Kundenstamm haben“, berichtet Schmidt. Der 40-Jährige fügt hinzu: „Uns wurden schon günstigere Grundstücke als dieses hier angeboten. Aber die sind nicht so interessant.“ Hier seien Arbeitgeber in der Nähe wie Kuhn, Globus und Fresenius mit vielen Beschäftigten und damit mit möglichen Kunden. Zudem bringe der nahe Freizeitbereich im Wendelinuspark „viele Leute auf den Platz“, sagt der Geschäftsführer. Ihnen will er dann auch wieder eine dritte Marke präsentieren – nämlich VW. Sie sei ihm 1998 vom Hannoveraner Autokonzern gekündigt worden. Nun habe man aber genügend Platz, verfüge bald über eine moderne Werkstatt und Ausstellungsflächen „nach hohem VW-Standard“. Jahresziel sei es, 150 bis 200 Autos zu verkaufen und einen Umsatz von drei Millionen Euro zu machen: „Das wäre eine Verdoppelung.“
Auch der St. Wendeler Bürgermeister Klaus Bouillon will mehr: Beim ersten Spatenstich für das Autohaus Schmidt kündigte er an, dass auch die Freisener Firma Auto Müller hier bauen wolle – mit der Marke Renault. Damit kehren die Franzosen via Automarke in die Kasernen zurück. Werkstatt und die Ausstellungsräume sollen in der Tritschlerstraße auf etwa 6500 Quadratmetern am Verkehrskreisel der Bundesstraße B269 entstehen, zwei Millionen Euro investiert, bis 20 Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch dieses Haus soll Ende 2004 fertig sein.
Es wird weiter verhandelt
Zudem wird seit April das alte Kinogebäude der Tritschler-Kaserne in der Burbacher Straße für eine halbe Million Euro umgebaut – für ein weiteres Autohaus. Dort wolle, so Bouillon, die Firma ISSA-Automobile aus St. Wendel mit fünf Mitarbeitern die Marke Kia präsentieren. Bereits im Spätsommer will man in das umgebaute Gebäude einziehen.
Damit nicht genug: Laut Bouillon stehe die Wendelinuspark-Gesellschaft derzeit mit einem weiteren Unternehmen in „aussichtsreichen“ Verhandlungen, das ein Autohaus in der Welvertstraße 4-6 plant. Dort müsse jedoch vorher ein Kasernenblock abgerissen werden. Dadurch könne frühestens ab der ersten Jahreshälfte 2005 gebaut werden. Bis zu 2,5 Millionen Euro sollen hier ausgegeben und 25 bis 30 Mitarbeiter angestellt werden. Wie das Unternehmen heißt, wollte der Bürgermeister vor diesem Audi-Torium allerdings noch nicht verraten.
Hintergrund
Im St. Wendeler Gewerbegebiet Wendelinuspark haben sich in den vergangenen drei Jahren nach Angaben der Stadtverwaltung etwa 50 Firmen angesiedelt, in denen rund 450 Arbeitsplätze entstanden sind. Die Summe von rund 50 Millionen Euro, davon 20 Millionen Euro öffentliche Gelder, ist bislang in die zivile Umnutzung des ehemaligen französischen Kasernen-Geländes geflossen. ru
Presseartikel der SZ von 22.05.04

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