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| Eröffnung Bistro Wendelinus Treff |
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Am Freitag, den 24.9.04 ist die Neueröffnung des Bistros Wendelinus Treff im Skaterpark St. Wendel. Der Wendelinus Treff bietet Frühstück, Stammessen, Imbiss, Burger & Snacks zu sehr fairen Preisen an. Das Bistro ist täglich von 9 - 22 Uhr geöffnet. Sie können künftig die Wochenkarte des Wendelinus Treffs unter http://www.wendelinustreff.de einsehen. Tel.: 01711196740
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| Justice Skate Contest |
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Regen, Sonne, wenig Besucher Den coolen Skateboardfahrern spuckte ein Sommergewitter gehörig in die Suppe: Der Skater-Wettbewerb im Wendalinuspark St. Wendel lockte trotz gewagter Fahrtricks am Wochenende nur wenige Zuschauer an.  Liczko Lodzai auf dem Parcour.
St. Wendel. Von wegen: Alles Gute kommt von oben! Den Skateboardfahrern bereitete der Himmel am Samstag einen feuchten Empfang in St. Wendel und ließ den ersten Tag des "Justice Skate Contest" vollständig ins Wasser fallen. Gerade hatten die Veranstalter vom Skate-Network Saar-Lor-Lux kurz nach 14 Uhr den Wettkampf gestartet, da überfluteten die Sturzbäche eines Sommergewitters die Skateboardanlage im Wendalinuspark und machten eine Fortsetzung der Veranstaltung an diesem Tag unmöglich. Alle Wettkämpfe mussten auf den Sonntag verschoben werden, an dem eigentlich nur noch das Finale laufen sollte. "Der Samstag war wirklich ein Reinfall", erzählt Patrick Schmidt, einer der Mitveranstalter vom Skate-Network. "Wir sind dadurch nicht nur unter Termindruck geraten - es muss ja alles für die Speditionen wieder rechtzeitig abgebaut sein -, sondern wir haben durch das Unwetter auch Besucher verloren." Gehofft hatten die Organisatoren angesichts der schon fast artistisch zu nennenden Tricks der Skateboard-Fahrer auf eine breite Resonanz und große, vierstellige Besucherzahlen an den beiden Tagen - so kamen aber am Sonntag nur wenige Hundert zusammen. Was schade war, denn was die jungen Akrobaten aus dem Südwesten Deutschlands und dem angrenzenden Frankreich der fünfköpfigen Jury boten, konnte sich durchaus sehen lassen. Bei den Ausscheidungsläufen des "Street-Contests" zum Beispiel geht es darum, innerhalb einer Minute eine Kür aus möglichst vielen anspruchsvollen Figuren auf der Straßen-Kulisse mit ihren Treppen, Geländern, Bordsteinen und Rampen vorzuführen. Das Skate-Network Saar-Lor-Lux hatte sich alle Mühe gegeben, die Veranstaltung für die Teilnehmer zu einer großen Skater-Party zu machen: Das Skater-Wochenende begann mit einer Barbecue unter Punkrockbegleitung am Freitagabend und der anschließenden Möglichkeit zum Abtanzen auf der Skaterparty in der Discothek Flash an der Fausenmühle. Viele Skater nutzten den schönen Abend aber auch, um die Gaststätten der St. Wendeler Innenstadt zu besuchen. Vom Samstag blieb den Teilnehmern angesichts des Gewitters nur die Trainingsläufe am Vormittag und die zweite Party im Flash. Angesichts des enttäuschenden Verlaufs wegen des Gewitters und der eher geringen Resonanz dieses ersten Skater Contests in St. Wendel beim Publikum konnte Patrick Schmidt die Frage zunächst noch nicht beantworten, ob das Skate-Network Saar-Lor-Lux auch im nächsten Jahr wieder einen Wettkampf im Wendalinuspark veranstaltet. Zu den früheren Veranstaltungen,den "Fluid Skate Battles" in eigens angemieteten Hallen, waren immerhin vierstellige Besucherzahlen gekommen. sam  Jens Wagner aus Furschweiler mit großen Sprüngen beim Skateboard Contest Im Wendelinuspark St. Wendel. Fotos: atb
Presseartikel der SZ vom 09.08.04
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| Skate Contest August 2004 |
JUSTICE Skateboard Contest + Party vom 6.-8.August 2004
german open street A, B, C + MINIRAMP contest
veranstaltet von Caros Inline Academy und Fluid Skate`n`Snow Mailordershop
Am Wochenende vom 06.08. bis 08.08.2004 findet in St. Wendel, in einem der größten Skateparks Europas, der JUSTICE Skateboard Contest statt. Dieser stellt das Nachfolgeevent des, in den vergangenen 6 Jahren erfolgreich durchgeführten, „fluid skate battle“– mit über 2200 Besucher und 150 Teilnehmer im Alter von 9 bis 29 Jahren - dar.
Mit der Veranstaltung wollen wir hochrangigen Skateboard-Sport im Saarland zeigen.
Programmablauf:
FREITAG 06.08.04
Ab 18h BOWL BBQ – Grillen & Chillen im Skatepark bei fettem Punkrock Sound
Ab 22h Aftershow Party im Flash (mit freiem Eintritt für alle Angemeldeten Starter)
SAMSTAG 07.08.04
Ab 10h freies Training & Anmeldung:
· (c) bis 16 Jahre: 5.-€ Startgeld
· (b) ab 16 Jahre: 10.-€
· (a) Professionelle, gesponsorte Fahrer: 15.-€
Ab 14h Ausscheidungsläufe STREET
Ab 18h Ausscheidungsläufe MINI RAMP
Ab 22h Aftershow Party im Flash mit Skateboard Lounge + Video Premiere
SONNTAG 08.08.04
Ab 12h Training
Ab 14h Halbfinale STREET
Ab 16h Halbfinale MINI
Ab 17h Finale Street + Miniramp
Infos + Anmeldung unter www.fluid-mailorder.de; Tel: 06838/83617
weitere infos auch unter www.skate-network.de
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| Inlineskate-Schulmeisterschaften 2004 |
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Janine Greif, Sarah und Janine Schirra sowie Samira Schorr (von links) von der Realschule Ottweiler Foto: atb 
Asphalt-Zebras im Temporausch
Rund 450 Mädchen und Jungs haben gestern an den saarländischen Inlineskate-Schulmeisterschaften im St. Wendeler Wendelinuspark teilgenommen. Eine ausgeklügelte Mannschaftsstrategie oder das Tragen origineller Kostüme konnte sich am Ende der 700 Meter langen Piste lohnen. Von SZ-Mitarbeiter Heiner Micansky
St. Wendel. "Wir wollen gewinnen", sagte Marcel de Gruisbourne. Und seine Teamkameraden vom Homburger Gymnasium Johanneum pflichteten ihm bei. Die vier als Zebras verkleideten Schüler gehörten zu den rund 450 Teilnehmern an den zweiten saarländischen Inlineskate-Schulmeisterschaften, die am Donnerstag im St. Wendeler Wendelinuspark ausgetragen wurden. Veranstalter war das saarländische Kultusministerium. Um zu gewinnen, hatten sich Marcel de Gruisbourne und seine drei Mannschaftskollegen Philipp Eich, Lukas Janas und Christian Isaak eine Taktik zurechtgelegt. "Wir wollen die Kurven von außen anfahren und dann nach innen ziehen", beschreibt Philipp Eich die Strategie der Sechstklässler des Johanneums. Die "Zebras" aus Homburg starteten im Wettbewerb für Jungen der Klassenstufen fünf und sechs. Die Fünftklässler waren die jüngsten Skater in St. Wendel, die ältesten waren Schülerder 13. Klasse. Im Abstand von einer Minute starteten die Mannschaften auf die 700 Meter lange Asphaltpiste im Wendelinuspark. Sie fuhren auf Zeit, wobei die drei Schnellsten einer jeden Konkurrenz im Finale um den Sieg sprinteten. Sachpreise und Urkunden winkten den ersten Drei. Doch Hoffnungen auf den Sieg machten sich nicht alle Teams. "Als Fahrer sind wir nicht so wunderbar", sagte Bianca Weyrich aus der Klasse 9/b des St. Wendeler Cusanus Gymnasiums. Sie war wie ihre Teamkolleginnen als Schweinchen verkleidet, denn auch die originellsten Kostüme wurden ausgezeichnet. Und die Schülerinnen räumten einen der beiden Hauptpreise ab. Künftig kann jetzt jede von ihnen mit einem Radio skaten gehen. "Einfach losfetzen", antwortete Steffi Welsch auf die Frage nach ihrer Taktik für das Rennen. Die Schülerin der Erweiterten Realschule Güdingen hatte wie ihre Freundin Tatjana Williams seit Anfang Juni ein Mal in der Woche für die Skate-Meisterschaften trainiert. Doch auf nasser Piste wie in St. Wendel fahren sie normalerweise nicht."Nehmt etwas das Gas heraus. Passt ein bisschen auf", bat Bildungsminister Jürgen Schreier die Schüler. Der Minister hatte auf besseres Wetter gehofft, doch während der Schülermeisterschaft prasselten immer wieder Regenschauer nieder. Und so blieben die Bedingungen für die Skater schwierig. "Die Strecke ist rutschig", sagte Bianca Weyrich nach dem Rennen. Und Melanie Schwan, Katja Gebel und Jennifer Gerstner vom Johannes Keppler-Gymnasium in Lebach waren richtig froh, dass sie nur Zaungäste waren. "Weil so viele stürzen", so Melanie Schwan. Die drei Schülerinnen der Klasse 5/c zogen es vor, die Teams von ihrer Schule anzufeuern. "Wie geht es dir denn"?, fragte eine Freundin Katrin Voss, die ihren kleinen Finger in einem Becher Sprudel kühlte. Sie hatte sich bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Mädchen den Finger verdreht. Obwohl sie zum Röntgen ins Krankenhaus gebracht werden musste, fand die elfjährige Schülerin des Lebacher Johannes-Keppler-Gymnasiums die Veranstaltung richtig gut. Katrin Voos sagte: "Ich würde sofort nochmal mitmachen." Veranstalter Ralf Niedermeier, der die Skate-Schülermeisterschaften für das saarländische Kultusministerium organisierte, fand die Bedingungen rund um die Skater-Anlage in St. Wendel erstklassig. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Veranstaltung permanent in St. Wendel ausgetragen wird", sagte Ralf Niedermeier gegenüber unserer Zeitung. Zu diesem Zeitpunkt hatten die "Zebras" des Johanneums längst ihren Lauf beendet. Siebte wurden die Jungs in ihrer Klasse. Doch Sieger waren sie trotzdem am Ende der Tour. Denn sie gewannen den zweiten Hauptpreis beim Kostümwettbewerb. Mit ihrer originellen Verkleidung wollten die Jungs auf das Afrikaprojekt von Dr. Hans Schales aufmerksam machen. Presseartikel der SZ vom 9.7.04
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| Saarländische Inlineskate-Schulmeisterschaften |
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Gesucht: Inlineskate-Meister Foto: dpa
Auf die Rollen, fertig, los!
Jetzt zu den Inlineskate-Schulmeisterschaften anmelden
St. Wendel. Alle, die den Sport auf Rollen lieben, sollten sich den 8. Juli schon einmal vormerken. Im Wendalinus-Park in St. Wendel können sich an diesem Tag junge Inlineskate-Fans bei den zweiten saarländischen Schulmeisterschaften messen. Auf einem rund 800 Meter langen Rundkurs werden die Schulmeister in vier Wertungsklassen ermittelt. Mitmachen dürfen Schüler ab Klassenstufe fünf, sofern es keine ärztlichen Bedenken gegen deren Teilnahme gibt. Es besteht Helm- und Schutzkleidungspflicht. Teams der weiterführenden Schulen im Saarland können sich noch bis zum 3. Juni anmelden. Ein Team besteht aus jeweils vier Mitgliedern, für die Ermittlung der Siegerteams werden immer nur die drei schnellsten Läufer gewertet. Die Unterlagen wurden bereits verschickt, können aber auch im Internet unter www.bildungsserver.saarland.de heruntergeladen werden.
Weitere Infos bei Annette Reichmann unter Telefon (0681) 5017365.
Pressebericht SZ vom 06.05.04
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| Theaterworkshop im Skatepark |
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Die Break-Dance-Gruppe aus dem Haus der Jugend ist beim Workshop mit von der Partie. Fotos: bm Mit Theater Augen öffnen Von SZ-mitarbeiter michael brächer Egal ob in der Schule, im Einkaufszentrum oder unter Freunden - oft haben Ausländer mit Fremdenfeindlichkeit zu kämpfen. Genau das thematisieren jetzt 20 Jugendliche in einem Theaterstück, das am 28. Mai auf der Skater-Anlage in St. Wendel zum ersten Mal aufgeführt werden und dann auf Tour durchs Saarland gehen soll. Regisseur ist Christoph Zapatka. St. Wendel. Während sich draußen der April von seiner sonnigen Seite zeigt, machen etwa 20 Jugendliche im Adolf-Bender-Zentrum Theater. Als ich in den leergeräumten Saal trete, geht es auf der Bühne bereits richtig zur Sache: "Du bist mit ihm fremdgegangen? Wie konntest du mir das verheimlichen? Ihr habt miteinander geschlafen?" - "Wir sind seit Monaten miteinander zusammen!" Was auf den unbedarften Zuschauer schon fast wie echt wirkt, ist größtenteils spontane Improvisation. "Am ersten Tag hielten sie sich noch zurück und trauten sich nicht, aber jetzt ist das ganz anders - die legen sich richtig ins Zeug", erklärt Anne Paulus-Feis, die das Projekt leitet. Dass sie Recht hat, sieht man mit eigenen Augen, als Regisseur Christoph Zapatka einen weiteren jungen Darsteller auf die Bühne schickt. "Hey, das ist meine Freundin, nicht deine!" - so macht Jakob Kunz (18) aus Urexweiler die Verwirrung perfekt. Aber bei dem Projekt "Jugend für mehr Toleranz" geht es nicht einfach nur um Beziehungsstreitigkeiten, sondern um ein hartes Thema: "Unsere einzige Themenvorgabe war, dass es um Ausgrenzung gehen sollte - egal in welcher Form. Aber die Jugendlichen kamen von ganz alleine auf das Thema Fremdenfeindlichkeit, weil sie damit auch in ihrem eigenen Leben zu kämpfen haben", flüstert Paulus-Feis, während die Situation auf der Bühne eskaliert. Denn jetzt tritt auch noch die Freundin des Liebhabers dazu. Höchste Zeit für eine Pause, meint Christoph Zapatka, und während wir uns auf die Suche nach einem ruhigen Plätzchen fürs Interview machen, gibt die Break-Dance-Gruppe aus dem Haus der Jugend einige Auszüge ihre Performance zum Besten. Auch sie soll eine tragende Rolle im fertigen Stück spielen, denn die Fähigkeiten der Jugendlichen, die eigens bei zwei Casting-Terminen ausgesucht wurden, sollen in die Produktion einfließen. "Das machen die in jeder Pause", sagt Zapatka. Die Arbeit mit Jugendgruppen ist er inzwischen von zahlreichen Projekten gewöhnt. "Das ist nicht wie mit professionellen Schauspielern, die immer ihren Text kennen und wissen, wie sie welche Rolle zu spielen haben - da liegen Welten dazwischen. Aber darum geht es auch gar nicht. Die Jugendlichen sollen durch das Theaterspielen ihre eigenen Erfahrungen einbringen." Christoph Zapatka ist kein unbeschriebenes Blatt: Als Sohn eines Schauspielerehepaars kann er auf mehrere Jahre Theater- und Fernseherfahrung zurückblicken. Doch was motiviert den Regisseur und Schauspieler, der unter anderem in "Manta - Der Film" mitspielte, zu seiner Arbeit in diesem Projekt? Spannende Arbeit "Ich finde die Arbei mit Jugendlichen einfach spannend. Ich habe selbst Geschwister, die 16 Jahre jünger sind als ich. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie verlernen, den anderen wahrzunehmen. Ich versuche, Jugendlichen mit dem Theater wieder die Augen zu öffnen." Zapatkas Ziele klingen hochgesteckt - und doch scheint er Erfolg damit zu haben. Ich frage Jakob, der eben noch den wortgewandten Liebhaber gespielt hat, ob er schon etwas bei der ganzen Sache gelernt hat. "Ja, auf jeden Fall. Zum Beispiel diese Geschichte mit der Abschiebung. Das waren vorher eigentlich Fremdwörter! Da sind viele negative Aspekte, an die ich vorher gar nicht gedacht hätte." So sind es ganz alltägliche Probleme, die in diesem Stück thematisiert werden sollen, und mit denen junge Ausländer in Deutschland zu kämpfen haben. Egal ob in der Schule, im Einkaufszentrum, unter Freunden oder in den Mühlen der Bürokratie. "Da hat jeder seine eigenen negativen Erfahrungen gesammelt. Neulich spielten sie eine Szene auf dem Amt. Und da sagte einer: "Hey, Moment, der Beamte ist noch viel unfreundlicher, der macht das immer so", erzählt Paulus-Feis ein wenig stolz. Sie hat allen Grund dazu. Denn wenn alles glatt geht, wird das Stück am 28. Mai aufgeführt. Und auch da hat sie den passenden Ort für das junge Publikum gewählt: die Halfpipe im Sankt Wendeler Skate-Park. Auch eine Saarlandtournee auf anderen Skateranlagen ist bereits geplant. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg: "Im Moment geht es mehr darum, sich einander kennen zu lernen und Material zu sammeln. Das richtige Stück machen wir daraus erst noch...", sagt Zapatka zuversichtlich. Unterdessen überbietet sich die Break-Dance-Gruppe gegenseitig mit Darbietungen, und selbst Jakob ist beeindruckt. "Das Projekt macht wahnsinnig viel Spaß, meine Erwartungen sind echt übertroffen worden. Und dabei sind viele Leute hier einfach in die Sache reingerutscht." Hintergrund Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung haben viele Gesichter: seien es abfällige Bemerkungen über Ausländer, Vorurteile gegenüber Menschen fremder Kulturen, ausländerfeindliches Verhalten bis hin zu gewaltsamen Übergriffen. Auch junge Menschen werden tagtäglich damit konfrontiert. Im Rahmen eines interkulturellen Theaterprojekts möchte das Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel Jugendliche aus der Region zusammenführen und auf diese Weise für mehr Toleranz werben. Die Projektteilnehmer wurden Anfang April mittels eines Castings ausgewählt. Im rahmen eines Workshops wurden die jungen Leute aktiv an der Umsetzung des Drehbuchs beteiligt. Die Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 19 Jahren sollten eigene Ideen einbringen und ihre individuellen Fähigkeiten mit einfließen lassen. red Presseartikel der SZ vom 21.04.04
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| "Hier wird es wie in den Alpen" |
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 Bild links: Achtung Kunstschnee made in St. Wendel! 20 LKW-Ladungen waren nötig, um den Schnee aus zwei Nächten ins St. Wendeler Sportzentrum zu transportieren. Vier Kilometer entfernt von dem kleinen Rodelhügel hatte die neue Schneekanone der Wendelinuspark GmbH den harten Kunstschnee oberhalb des Skaterstadions produziert. Bild rechts: Rodelspaß Kinder nutzten umgehend den bestens präparierten Rodelhügel. Schließlich gibt es nicht allzu oft im März noch Schnee. Und der im Sportzentrum wird wohl noch ein bisschen liegen bleiben. Auch wenn's drum herum wieder grün ist. Fotos: atb
St. Wendels Schneekanone lieferte den ersten Testschnee - Langlauf-Rennen im Skaterstadion geplant Von AXEL GRYSCZYK St. Wendel. Am vergangenen Samstagmittag demonstrierten die Plusgrade ihre Macht. Ließen immer mehr das Grün dominieren, die Straßen komplett abtrocknen und gaben den St. Wendelern das Gefühl, dass der Winter eines seiner letzten Rückzugsgefechte verloren hat. Doch da hatten die Frühlings-Herbeiwünscher ihre Rechnung ohne die neue Schneekanone der Wendelinuspark GmbH gemacht. Eingeschneite Bäume und dicke Schneeklumpen wie bei einem kleinen Lawinenabgang - ein Stück skandinavische Winterlandschaft oberhalb des Skaterstadions entstand - trotz Plusgraden. Das rund 40000 Euro Gerät produzierte in der Nacht zum Samstag aus Wasser und Kälte wie in der Nacht zuvor (wir berichteten) erneut zirka 15 Kubikmeter Schnee.
Nach dieser erfolgreichen Testschnee-Produktion will St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon ab dem kommenden Winter das asphaltierte Oval rund um das Skaterstadion beschneien, um dort Langlauf zu ermöglichen. Rund vier Nächte à elf Stunden Kanonenarbeit würde es dauern, um mit einer durchgehenden 15 Zentimeter dicke Schneeauflage im Oval aus St. Wendel einen kleinen Wintersportart zu machen. Denn nicht nur der Verwaltungschef weiß: Langlauf ist eine der kommenden Trendsportarten, wird - dem Fernsehen und den derzeitigen Erfolgen der deutschen Langlauf-Nationalmannschaft sei Dank - immer populärer. Voraussetzung: Es müssen nachts mindestens minus drei Grad herrschen. Sonst macht die Schneekanone ihrem Namen gar keine Ehre und sprüht nur Wasser.
Kein Pisten-Bully macht erfinderisch
Eins ist auch klar: Die St. Wendeler Loipenpräparierer sammeln noch Erfahrungen. So ist der Kunstschnee extrem kompakt und hart, lässt sich mit der bloßen Hand kaum formen. "Eigentlich bräuchten wir einen Pistenbully, um den Schnee richtig aufzutragen und zu bearbeiten", sagte ein Mitarbeiter des Bauhofs, um umgehend hinzu zu fügen: "Aber das würde ein bisschen arg teuer werden." Bis dahin bleibt St. Wendel erfinderisch: Ein Radlader des Friedhofsamtes musste herhalten, um die Schneemassen in Form zu bringen. Auch die ursprüngliche Idee, den Schneezauber in die Stadtteile zu bringen, ist nicht unproblematisch. Zwar gibt es dort genug Nordhänge und Wasseranschlüsse, aber dürfte die Strombeschaffung Sorgen bereiten. Doch auch wenn die Beschneiung zunächst nur rund um das Skaterstadion klappt, sind die Verantwortlichen zufrieden. Bürgermeister Bouillon: "Wir haben auch geplant, Langlauf-Wettbewerbe im Skaterstadion durchzuführen."
Dass der Schnee dazu bestens geeignet ist, bestätigt der siebenjährige Max. Mit seinem Kumpel rodelt er im Sportzentrum einen kleinen Hang hinunter. Vier Kilometer von der kleinen skandinavischen Winterlandschaft oberhalb des Skaterstadions entfernt, hat die Schneekanone ihre eigentliche Winterlandschaft entstehen lassen. 20 LKW-Ladungen ihres nächtlichen Ausstoßes haben die St. Wendeler Bauhofmitarbeiter dort hingebracht, um den Kindern einen zeitlich verlängerten Rodelspaß zu garantieren. Zwar findet es Max komisch, dass es neben der Schneezunge überall grün ist, aber es würde "gut rutschen". Der kleine Rodelhügel war am Samstag noch ein Geheimtipp. Mehr als ein halbes Dutzend Rodler wurden zeitgleich kaum gezählt. Zwar kamen immer wieder neue, aber ein Massenauflauf wurde es nicht. Das wird sich laut Max ändern: "Mit dem Ding wird es hier wie in den Alpen." Presseveröffentlichung SOL 29.02.04
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| Neuschnee auf Befehl |
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 Gegen 22 Uhr fing es am vergangenen Donnerstag im St. Wendeler Konversionsgelände heftig an zu schneien. Elf Stunden später war das Schneegestöber vorbei. Resultat am Freitagmorgen um neun Uhr: 15 Kubikmeter Schnee. Die fielen nicht wie gewohnt vom Himmel, sondern kamen genau genommen aus dem Schwarzwald. Dort hat nämlich die Wendelinuspark GmbH bereits Anfang Januar eine Schneekanone gekauft. St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon betonte, dass der Schnee ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt wird. Langfristiges Ziel ist es an kalten Wintertagen den Bereich des Skaterstadions zu beschneien, um dort Langlaufmöglichkeiten und -konkurrenzen durchführen zu können. Bouillon: "Minus vier Grad brauchen wir schon. Ist es kälter, ist der Ausstoß sogar noch größer." Den Probeschnee der St. Wendeler Schneekanone werden Rodler am Hang im Sportzentrum genießen können. Bauhofmitarbeiter werden ihn dort hintransportieren, um noch mehr Rodelspaß zu garantieren. Auszug Presse SZ vom 28./29.02.04 Fotos: Wendelinuspark
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| Brücke im Skaterpark |
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Im Zuge des weiteren Ausbaus des Skaterstadions wurde im November 2003 mit dem Bau einer Brücke über die Kletterschlucht begonnen. Nach einer Bauzeit von 3 Wochen wurde am 4.12.03 die Brücke im Skaterpark der Öffentlichkeit übergeben.
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