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| Skateoval mit Elementen |
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| Skaterpark St. Wendel mit Park- und Standmöglichkeiten |
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| Skaterpark St. Wendel |
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Vom 23. bis 25. Juni 2006 findet im Skatestadion ein bmx + sk8board contest statt.
Nähere Infos unter www.XtremeSports-Weekend.de
Wer in Europa eine absolute Skate-Herausforderung sucht, muss nach St. Wendel kommen. Hier befindet sich eine der ambitioniertesten Anlagen auf diesem Kontinent.
Mit der Investition von rund einer Million Euro wurde in St. Wendel in Zusammenarbeit mit erfahrenen Agenturen eine der größten Skateanlagen in Europa realisiert.
Der Skaterpark entstand auf einem ehemaligen Militärgelände. Er ist Bestandteil des Wendelinus-Freizeitparks.
Das neu gestaltete Areal eröffnet ganz neue Perspektiven für die Freizeitgestaltung. Hier ist Skaten, Radfahren, Laufen, Golf und Wellness auf modernsten Anlagen angesagt. Bauart und Ausstattung wurden so gewählt, dass sich die Anlage qualitativ hervorhebt und zur Austragung internationaler Wettbewerbe eignet. Hochrangige Sportevents sollen nachhaltig zur Vermarktung des Wendelinusparks beitragen. Der Platz stellt sich mit seinen Elementen als Paradies für Trendsportler dar.
Der Skaterpark ist zentral gelegen und von der Bundesstraße B 269 direkt erreichbar. Er wird von einem asphaltierten, fünf Kilometer langen und abends beleuchteten Sportparcours tangiert und von dem bereits vorhandenen, etwa 300 Meter langen Speedskating-Oval eingerahmt. Gemeinsam mit Naturtribünen und Kletter- sowie Trialhügel ergibt sich ein echter Stadion-Charakter, der diesen Bereich für überregionale Veranstaltungen geradezu prädestiniert. In die Freizeitanlagen wie Rundweg, Skateranlage, zugehörige Parkflächen und Stellplatz für Wohnmobile mit Entsorgungssystem sind mit tatkräftiger Unterstützung des Landes bislang rund vier Millionen Euro geflossen.
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| Spatenstich für neues Skaterstadion |
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Spatenstich mit Bagger Bürgermeister Klaus Bouillon (links) und der Erste Beigeordnete des Landkreises, Friedbert Becker, freuen sich über die Fortschritte im Konversionsgelände. Neuester Paukenschlag: ein Skaterstadion. Foto: ATB
"Das Modernste in Europa"
Die Erschließung des St. Wendeler Konversionsgeländes macht große Fortschritte. Neuester Coup: der Bau eines Skaterstadions.
Europäische Skater-Herzen werden in rund drei Monaten in St. Wendel am höchsten schlagen. Sie rollen durch Ovale, gleiten an Geländern entlang, bewältigen Treppen, machen Tempo durch Anschwunghügel und skaten durch eine Art Schwimmingpool, aus dem das Wasser abgelassen wurde. Das, was im Fachjargon Bowl, Ramps, Quarterpipe, Snakerun, Fun-und Curtbox heißt, finden dann Neutouristen, Skater und Einheimische im modernsten europäischen Skater-Stadion in der ehemaligen Panzerwaschanlage auf dem Konversionsgelände in St. Wendel. Das bestätigt einer, der es wissen muss: Themes Sideris von der Firma Concrete, die als europäischer Marktführer alle möglichen Skate-Komponenten in Lindau am Bodensee produziert. Sideris: "Das St. Wendeler Skaterstadion ist in Deutschland auf alle Fälle das größte und in Europa das interessanteste. Es gibt in Innsbruck eine ähnliche Anlage, aber die ist nicht mehr so modern und kostet Eintritt"
Das entspricht nicht der Philosophie von St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon. "Natürlich gibt´s bei uns Skaten ohne Eintritt", sagt er. Den Verwaltungschef mit dem ausgeprägten Sinn fürs Finden von Zuschussquellen macht das Skaterstadion als weiteres Puzzle-Stück in der Vermarktung des ehemaligen St. Wendeler Militärgeländes besonders stolz. "Es erweitert das touristische Potenzial unserer Stadt, schafft und sichert Arbeitsplätze und kurbelt die heimische Wirtschaft an", zählt Bouillon auf.
Eine Million Euro wird in das neue Stadion investiert. In das gesamte St. Wendeler Konversionsprojekt sind seit 1999 rund 20 Millionen Euro öffentliches Geld geflossen. Rechnet man die privaten Ausgaben hinzu, liegen die Gesamtinvestitionen bei 30 Millionen Euro. Geld, das die regionale Wirtschaft ankurbelt. Nicht umsonst hat die Industrie- und Handelskammer in einer Erhebung St. Wendel und den Landkreis als Sieger des Strukturwandels im Saarland ausgemacht. Und das Skaterstadion setzt Meilensteine: Beschichteter Beton sorgt nicht nur für großes Rollvergnügen, sondern minimiert Fahrgeräusche extrem. Alle Metallteile an den Komponenten sind aus Spezial-Edelstahl, die eine Wartung fast überflüssig machen. Außerdem ist das neue Skater-Paradies an den bestehenden Freizeitrundweg angeschlossen. Doch es wurde nicht nur an die Trendsportarten wie Inline-Skating, Skate-Boarding und Hockey gedacht. Wasserrohre sollen dafür sorgen, dass die Anlage im Winter beschneit werden kann. Hinzu kommen ein Trialhügel, eine Kletterschlucht, eine natürlich angelegte Rasentribüne und ein Platz für ein Restaurant mit Terrasse.
Ab dem 30. Juni steuern von Lindau am Bodensee mehrere Concrete-40-Tonner nach St. Wendel. 20 dieser Lkw werden nötig sein, um alle Komponenten für das neue Skaterstadion ins Nordsaarland zu bringen. Drei Wochen wird der Aufbau dauern, bis die Anlage fertig ist. Und dann wird Klaus Bouillon wahrscheinlich wieder den Satz bemühen, den er beim jüngsten Spatenstich äußerte: "Heute ist ein besonderer Tag, in einer Kette von besonderen Tagen."
Auszug aus Presseveröffentlichung der Saarbrücker Zeitung vom 10./11.05.03
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